Was müsste passieren, dass ETFs als Altersvorsorge scheitern? – Seite 1
In der Welt der Geldanlage gibt es heute eine Art Standardempfehlung, man könnte es das Ibuprofen des Investierens nennen. Sie wird ausgesprochen von Verbraucherschützerinnen und Beratern, genauso wie von Journalisten (den Autor dieser Zeilen eingeschlossen), wenn es ums private Sparen fürs Alter geht. Sie lautet: Kaufen Sie regelmäßig Anteile börsengehandelter Indexfonds, die den Wert des Weltaktienindex MSCI World abbilden, kurz MSCI-World-ETFs.
Eine Standardempfehlung muss nicht falsch sein. Ibuprofen zum Beispiel hilft bei Kopfschmerzen, entzündeten Mückenstichen, Kater und schleppte manchen durch fiebrige Erkältungen. Nicht umsonst ist es der Wirkstoff im von Ärzten am häufigsten verordneten Arzneipräparat. Problematisch wird es aber, wenn das Mittel, das oft verschrieben wird und meistens hilft, den Anstrich eines Allheilmittels bekommt. Denn die gibt es nicht.
Allein im vergangenen Jahr investierten Menschen in Europa fast 200 Milliarden Euro in Aktien-ETFs, wie das Fondsanalyseunternehmen Morningstar gerade bekannt gab. Ein neuer Rekord. Ein großer Teil davon dürfte in Produkte geflossen sein, die dem Kursverlauf des MSCI World folgen. Wenn Sie zum Beispiel unseren Cashkurs-Newsletter abonniert haben, ist mittlerweile vielleicht auch ein Teil Ihres Ersparten dort investiert.
Umso wichtiger also, diese Standardverschreibung aller Finanzratgeber regelmäßig auf Risiken und Nebenwirkungen zu überprüfen.
Also: Warum ist ein Weltaktien-ETF gerade eine gute Idee, um einen Teil der Altersrücklagen an der Börse zu investieren? Was müsste passieren, damit das nicht mehr der Fall wäre? Und für wen ist die Standardempfehlung vielleicht sowieso zu kurz gedacht – so wie Ibuprofen schließlich auch nicht gegen chronischen Schwindel oder Krebszellen wirkt?
Eine ziemlich schlaue Erfindung
Fangen wir mit der Frage an, warum sich der MSCI-World-ETF überhaupt zum Synonym fürs private Sparen an der Börse entwickelt hat. Die Antwort beginnt damit, dass das Produkt ETF eine ziemlich schlaue Erfindung war, vor allem, weil es die Kosten des Investierens so niedrig wie nie zuvor gemacht hat. Ali Masarwah nennt sich auch deshalb "einen ETF-Freund der ersten Stunde". Er war im Jahr 2000 Finanzjournalist und startete damals den ersten deutschen ETF-Marktbericht. Danach wechselte er die Seiten, arbeitete als Fondsanalyst für Morningstar und betreibt heute mit envestor eine eigene Investmentfirma.
Masarwah sagt: "Ich war immer überzeugt davon, dass ETFs die beste Lösung für die allermeisten Anleger sind." Zusammen mit dem Aufkommen von günstigen Online- und Neobrokern sorgten die börsengehandelten Fonds, die zu geringen Kosten ge- und verkauft werden konnten, für etwas, das man mit ein wenig Pathos als Demokratisierung der Geldanlage beschreiben könnte. Heute setzen insbesondere junge Menschen auf kostenlose ETF-Sparpläne, weil sie fürchten, dass ihre staatliche Rente nicht ausreichen wird, um das Leben, das sie im Alter gerne führen würden, zu finanzieren. Sie legen deshalb zusätzlich Geld zurück.
Der MSCI World alleine ist schon lange nicht mehr die beste Wahl für Anleger.
Und das fließt, meist monatlich via Sparplan, in den Aktienmarkt, am häufigsten in die fast 1.400 Unternehmen aus 23 Industrieländern, deren Kursentwicklung im MSCI World zusammengefasst wird. Wer viel Zeit hat, sagen wir 25 Jahre, kann das kurzfristige Auf und Ab an der Börse bei entsprechendem Nervenkostüm schlicht ignorieren und hatte in der Vergangenheit das Glück, dass der weltweite Aktienmarkt im Schnitt rund acht Prozent Rendite vor Steuern und Inflation geliefert hat.
Zu viel USA, zu viel Big Tech
Hat man vom Jahr 2000 bis heute monatlich 200 Euro in den Weltindex gesteckt, hätte man 60.000 Euro eingezahlt, aber rein rechnerisch einen Depotwert von mehr als 200.000 Euro. Die Idee ist also grundsätzlich vernünftig. Doch an dieser Stelle beginnt für Masarwah das Problem. "Der MSCI World alleine ist schon lange nicht mehr die beste Wahl für Anleger", sagt er und weiß, dass er damit eine "Krawallthese" vertritt.
Masarwah stört am MSCI World, dass mehr als 70 Prozent der Unternehmen, die darin abgebildet sind, aus den USA kommen und davon viele in der Technologiebranche tätig sind. Diese seien derzeit sehr hoch bewertet im Vergleich zum Rest der Welt. Außerdem fehlten vor allem kleinere Unternehmen im Index. Nun könnte man auf ETFs setzen, die noch breiter gestreuten Indizes folgen, etwa dem FTSE All World oder dem MSCI All Country World. Oder man sieht es wie Masarwah und fragt, warum Finanzjournalisten überhaupt immer nach einer "One size fits all"-Empfehlung suchten, also: "Warum muss ich nur einen ETF besparen?"
Was, wenn das Aktiendepot nicht mehr mit der Weltwirtschaft steigt?
Nun: Viele Menschen sind vermutlich froh, nur ein Produkt aussuchen zu müssen. Die Wahl und Gewichtung weiterer Fonds könnten für sie eine zu große psychologische Hürde sein. Die Folge: Sie investieren lieber gar nicht. Und doch hat Masarwah einen Punkt. Die Mängel des MSCI World und auch der breiter aufgestellten Welt-Indizes lassen sich recht einfach ausgleichen, indem Anleger andere ETFs beimischen. Zum Beispiel solche, die Aktien aus Schwellenländern (Emerging Markets) und Wertpapiere kleinerer Unternehmen (Small Caps) abbilden. In Masarwahs Logik könnten die beiden zusammen etwa 20 Prozent des gesamten Aktienvermögens ausmachen.
Die erste Schwäche an der Standardempfehlung könnte man also so formulieren: Sparen am Aktienmarkt ist gut. Aber bitte nicht nur auf den bekanntesten Index setzen. Es darf auch mehr als ein ETF ins Depot.
Wenn das Depot die Weltwirtschaft nicht mehr abbildet
Während dieser Artikel entsteht, passiert etwas, das eine zweite Gefahr für die Standardempfehlung des MSCI World aufzeigt: In China wird ein Modell künstlicher Intelligenz präsentiert, das besonders günstig trainiert werden konnte. Der Aktienkurs des wertvollsten Unternehmens der Welt, des Chipherstellers Nvidia, stürzt um 17 Prozent ab, weil in Zukunft vielleicht doch weniger Nvidia-Chips gebraucht werden als bislang erwartet. Die Tatsache, dass Nvidia fast fünf Prozent des Wertes des MSCI World ausmacht, ist ein Problem, aber eines, das mit einer besseren Diversifizierung (mehr Schwellenländer, mehr kleinere Firmen) bereits adressiert ist.
Aber was, wenn all das nur ein Vorbote für eine Verschiebung in der globalen Ökonomie ist? Wenn die DeepSeeks wichtiger werden als die Nvidias? Was, wenn ein weltweites Aktiendepot, egal, wie gut es diversifiziert ist, nicht mehr im Takt der Wertschöpfung der Weltwirtschaft steigt? Grundsätzlich verändern ETFs, die Welt-Indizes folgen, ihre Zusammensetzung, wenn sich ökonomische Machtverhältnisse verändern. Ungünstig nur, wenn die entscheidenden Firmen entweder gar nicht an der Börse notiert sind – oder in einem Land wie China sitzen, wo unklar ist, ob und wie der Aktienkurs einzelner Firmen von deren Produktivität getrieben oder von staatlicher Seite gehemmt wird.
Argumente dafür gibt es: Während sich die chinesische Volkswirtschaft in den vergangenen 15 Jahren nominell vervierfacht hat, ist der chinesische Aktienindex CSI300 nur um 80 Prozent gestiegen. Ist das ein Problem für die mögliche Rendite des Weltmarktes? Stellt man Gerd Kommer diese Frage, muss er ein bisschen ausholen. Der Mann, der einmal Investmentbanker war und heute einen eigenen, breit gestreuten, nicht ganz so günstigen ETF vertreibt, ist einer der bekanntesten Finanzexperten der Republik.
Er sagt: "Der chinesische Aktienmarkt hat in den letzten 25 Jahren schlecht rentiert, obwohl China beim Wirtschaftswachstum jedes andere Land der Welt geschlagen hat." Im vergangenen Jahr aber gab es so etwas wie ein Comeback: Der chinesische Markt lief seitdem sogar besser als der amerikanische. Kommer sagt aber auch, dass Wetten auf die Aktienmärkte einzelner Länder generell selten aufgehen – ebenso wenig wie Wetten auf Aktien einzelner Unternehmen. Sein Credo: "Jeder rationale Anleger sollte in die ganze Weltwirtschaft investieren."
Jeder rationale Anleger sollte in die ganze Weltwirtschaft investieren.
Dabei sei es kein Problem, dass man nicht von jedem Unternehmen der Welt Aktien halten kann. Auch bislang waren zum Beispiel viele deutsche Mittelständler nicht an der Börse, sondern sind im Familienbesitz. Auch ohne dieses Rückgrat der deutschen Wirtschaft haben sich der MSCI World und andere große Indizes gut entwickelt. "Der börsennotierte Teil der Weltwirtschaft produziert grob gesagt ein Drittel der Weltwirtschaftsleistung. Und das ist eine große, im Wesentlichen repräsentative Stichprobe der restlichen Unternehmen und Branchen", sagt Kommer.
Ein wirkliches Problem für die Geldanlage in einen Welt-ETF entstünde allerdings dann, wenn die Welt insgesamt keine Rendite mehr abwerfen würde. Diese Gefahr ist schwer abzuschätzen, es mehren sich in der jüngeren Vergangenheit aber die Zeichen dafür, dass Investoren überschätzt haben, wie viel Gewinn in Zukunft zu holen sein wird.
Ein sehr deutliches verschickte gerade das Verbraucherportal Finanztip in seinem Newsletter. Die Redaktion warnte davor, dass ETF-Sparer künftig mit geringeren Renditen rechnen sollten. Statt mit sieben bis acht Prozent sollten Sparer eher mit sechs Prozent im Schnitt pro Jahr kalkulieren.
Saidi Sulilatu, der die Finanztip-Redaktion leitet und an der Renditewarnung beteiligt war, will das aber nicht als Panikmache verstehen. "Wir beziehen uns da auf den gesamten Aktienmarkt, nicht speziell auf den MSCI World", sagt Sulilatu. Der Grund: Weil seit den 1980ern die Zinsen langfristig gesunken seien, hätten Aktien in einem besonders fruchtbaren Umfeld übermäßig steigen können. Diese Sondersituation habe sich seit der scharfen Zinswende im Jahr 2022 normalisiert.
Sulilatu besorgen die aktuell sehr hohen Bewertungen, insbesondere der US-Technologie-Unternehmen. Und die Tatsache, dass ein großer Teil der positiven Entwicklung von nur wenigen Unternehmen geschultert wurde. Die hohen Bewertungen und die hohe Marktkonzentration seien beides Signale dafür, dass es mittelfristig nicht mehr ganz so gut laufen könnte. Aber: "Keiner kann sagen, wann es wirklich runtergeht und um wie viel."
Ein Prozent weniger Rendite, 130.000 Euro weniger im Depot
Was das bedeutet, zeigt eine Beispielrechnung, die Finanztip gleich mitliefert: Wer über 30 Jahre jeden Monat 300 Euro in einen ETF-Sparplan steckt, hat bei acht Prozent Rendite am Ende gut 425.000 Euro im Depot. Bei nur sechs Prozent Rendite im Jahr liegt der Depotwert bei nur 293.000 Euro – es fehlen rund 130.000 Euro!
An Aktien führe dennoch kein Weg vorbei, wenn man als Investor die Inflation schlagen möchte. Das gelänge auch mit sechs Prozent noch ganz komfortabel. "Es gibt keinen Grund zu glauben, dass die Weltwirtschaft in den nächsten 20 Jahren vor die Hunde geht. Und wenn, dann haben wir ein anderes Problem als unsere Altersvorsorge", sagt Sulilaitu. Damit meint er wirkliche Weltuntergangsszenarien. Denn selbst Krieg und schlimmste Wirtschaftskrisen seien bei der Standardempfehlung bereits mitgedacht.
Was, wenn Aktien Minus machen?
Nun ist ein Prozent weniger Rendite das eine – aber was, wenn der Aktienmarkt über die nächsten 20 Jahre gar kein Plus im Depot generieren würde? Haben Investoren aufgrund der zuletzt ausnehmend hohen Renditen der vergangenen Jahre (der MSCI World stieg 2024 um 30 Prozent) vielleicht auch einfach zu große Erwartungen?
Um diese Frage zu beantworten, hilft es, etwas weiter in die Vergangenheit zu schauen. Der amerikanische Aktienmarktforscher Edward McQuarrie ist dabei gerne behilflich. Eigentlich war er Professor für Marketing an der Santa Clara University, suchte aber im Ruhestand eine neue Aufgabe und fand sie darin, die Archive und Bibliotheken dieser Welt nach historischen Hinweisen auf Aktienrenditen zu durchforsten.
So entstand ein wertvoller Datenschatz: McQuarrie weiß, was Investoren bis ins 19. Jahrhundert mit Aktien verdient haben. Dabei fand er über die ganze Welt verteilt Perioden, in denen sie am Kapitalmarkt über einen Zeitraum von 20 Jahren Verluste eingefahren haben. Etwas, das in der jüngeren Vergangenheit nicht vorkam, was aber laut McQuarrie eher die Regel als die Ausnahme ist. "Aktien sind riskant, man muss nur weit genug zurückschauen", sagt der Forscher.
Aktien sind riskant, man muss nur weit genug zurückschauen.
Es ist also auch vom Zufall abhängig, ob ein regelmäßiges Aktieninvestment die eigene Rente deutlich aufbessert – oder das Ersparte eben gerade so vor der Inflation schützt. "Wenn Sie mit dem Investieren anfangen, wenn der Markt gerade am Boden liegt, können Sie viel Geld verdienen", sagt McQuarrie. "Aber wenn Sie davon ausgehen, dass es immer nur steil aufwärts geht, leiden Sie unter einem Irrglauben."
Eine technische Lösung dafür wäre es, das Geld neben Aktien auch in andere rentable Anlageklassen zu stecken. Lange galt ein Depot, das zu 60 Prozent auf Aktien und zu 40 Prozent auf Anleihen von Unternehmen und Staaten setzte, als goldener Mittelweg aus Risiko und Rendite. Im Jahr 2022 war dieses Mischdepot besonders hart getroffen, als Aktien an Wert verloren und Anleihen gleich mit. Mittlerweile können Anleger mit den Schuldpapieren von Staaten und Unternehmen aber wieder gute Renditen erzielen.
Die Formel gilt, aber sie braucht Ergänzungen
McQuarrie rät aber dazu, die Risiken auch psychologisch zu betrachten. "Sie müssen wissen, wie Sie sich fühlen, wenn Sie morgen in der Zeitung lesen: Der Aktienmarkt ist um 50 Prozent eingebrochen", sagt er. Das werde, nach allem, was er aus seiner Forschung wisse, im Leben einmal, zweimal, dreimal passieren. Könne man diese Nachricht emotional nicht verkraften, besitze man definitiv zu viele Aktien.
Das habe auch etwas mit dem Alter zu tun: "Meine Kinder sind Mitte 20, denen rate ich: Geht zu hundert Prozent in Aktien", sagt der Forscher. Mit der Zeit lohne es sich aber, die Aktienquote Schritt für Schritt zurückzufahren. Je näher man auf die 60 zugeht, desto eher bestehe die Gefahr, dass man genau zum falschen Zeitpunkt verkaufen muss, um seine Rente zu finanzieren.
Was McQuarries Forschung bei aller Kritik auch zeigt: Aktien sind eine Wette, aber immerhin eine, bei der die Quote stimmt. Für das Ibuprofen des Investierens, den MSCI-World-ETF, gilt nach wie vor: Einen Teil seines Geldes (viel, wenn man jung ist; weniger, wenn man alt ist) breit gestreut am Aktienmarkt zu investieren, ist voraussichtlich lohnenswert. Man könnte die Formel aber so ergänzen:
Erstens: Der MSCI World alleine ist in Ordnung, aber nicht ideal. Es lohnt sich, Schwellenländer und kleinere Unternehmen beizumischen.
Zweitens: Der Aktienmarkt lief in der jüngsten Vergangenheit ausnehmend gut. Anleger sollten nicht erwarten, dass es genauso weitergeht.
Drittens: Aktien sind riskant. Es lohnt sich, je nach persönlicher Risikoneigung, mit sicheren Anlagen wie Anleihen, Tages- oder Festgeld ein Gegengewicht zu schaffen.
Und eine Sache sollte man sowieso nicht vergessen, sagt McQuarrie. Man bekomme keine Rendite geschenkt, sondern erkaufe sie immer, indem man etwas aufs Spiel setzt: "Welches Risiko wollen Sie eingehen? Wollen Sie lieber zusehen, wie Ihre Aktien fallen? Oder wie Ihre Ersparnisse durch die Inflation verpuffen?"
Dieser Text ist Teil unseres Cashkurs: In acht Wochen erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Tschüss, Finanzchaos! Sie wollen keinen Text verpassen? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter.
88 Kommentare
Alleggs
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Für mich ist das ungelöste Problem, dass eine echte Diversifizierung automatisch eine Investition in Unternehmen/Nationen bedeutet, die ich nicht auch noch mit meiner Altersvorsorge unterstützen möchte. Ein nachhaltiger gemanagter Fonds rentiert sich dagegen deutlich seltener und hat der Logik des Artikels folgend ein wesentlich höheres Risiko.
AlleAmLeben
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Wie andere schon (weniger drastisch) kommentierten, in der gegenwärtigen Form sind die allermeisten Fonds Beitrag zum kollektiven Selbstmord namens „weiter so“.
Gibt es Alternativen dazu, solche, die tatsächlich Nachhaltigkeit, zirkulare Wirtschaftsmodelle und Gemeinwohl fördern? Etwa im Sinne eines Beitrags der Finanzwelt zur Transformation, wie hier beschrieben und gefordert:
https://financetransformation.earth/economy-and-finance-for-a-just-future-on-a-thriving-planet/chapter-2/
Liberale Mitte
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Steuerliche Risiken wurden nicht berücksichtigt. Bereits heute wird der Ertrag schon besteuert und nicht wenige Politiker sind der Meinung dass die Besteuerung noch zu gering ist.
Flo_W
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"Was müsste passieren, dass ETFs als Altersvorsorge scheitern?"
Herdentrieb und falsche Erwartungen. Der eigene Anspruch auf Güter und Dienstleistungen aus der Wirtschaft müssen "ungefähr" äquivalent zum eigenen geleisteten Beitrag sein (ja, kann für das Individuum zeitlich verschoben sein Arbeit -> Rente, aber für alle insgesamt gilt immer die laufende Periode).
Das gilt auch für größere Gruppen und erst Recht für ganze Staatsfonds auf lange Sicht.
Wer glaubt, nur weil ein Teil oder meinetwegen auch ein größerer Teil der Leute und Staaten Ansprüche auf die Güter und Dienstleistungen aus der Wirtschaft haben wollen, OHNE eigenes Zutun dafür, rein aufgrund von "Wertpapierbesitz", der wird sich früher oder später gehörig wundern ;-)
Zeit - zeuge
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Keine Panik! Behalte ruhig deinen Welt etf aber ergänze ihn mit em etf s Anleihe etfs evtl. Themen/ Länder/ Gold etfs um die usa tech last in die richtige Relation zu bringen. …und bedenke das nur Geld an die Börse sollte das du die nächsten 15 Jahre nicht brauchst! Dies ist keine Anlageberatung!! Ich sage mir das nur ständig selbst…
Grumgully
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Hm.
www.zeit.de/wissen/umwelt/2024-04/klimawandel-wirkung-klimaschaeden-weltwirtschaft-studie
Wie geht das zusammen...?
det-c
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Kurssturz tut nur weh, wenn man genau dann verkaufen muss.
Im Alter sollte man von thesaurierenden Anlagen auf ausschüttende umstellen, die Ausschüttungen dienen dann zum Lebensunterhalt und zum Aufbau einer Reserve.
Stop-Loss-Verkäufe machen nur Sinn, wenn sie mit anschließenden Kaufaufträgen ergänzt werden, ansonsten sitzt man auf seinem Geld und die Börse ist weitermarschiert.
Ichbinein*undeine2
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Die Rentenkasse soll eine Rendite von ca. 3% haben. ETFs funktionieren nur als Umverteilungsmechanismus von unten nach oben. Während ich ein paar Prozente im Depot habe, räumt Elon Musk gerade mit seinen Milliarden die Demokratie ab,