Besser, als ihr denkt! – Seite 1
Jetzt wankt auch noch diese Gewissheit. Die eine gefühlte Wahrheit, auf die sich alle einigen konnten, Experten, Medien, Öffentlichkeit: Die Jugend ist kaputt. Spätestens seit Corona. Mindestens seit den Wahlen im Osten. Oder, um es in den Schlagworten der vergangenen Monate zu sagen: Sie wählt extremistisch, denkt pessimistisch und hat kein Vertrauen mehr in Staat, Gesellschaft und Politik.
In dieser Woche wurde diese Gewissheit erschüttert. Mit der 19. Shell Jugendstudie, der vielleicht umfassendsten Untersuchung der jungen Generation in Deutschland, haben die Jungen ihre Antworten gegeben – und die fallen so ganz anders aus als erwartet. Nicht verunsichert, sondern optimistisch. Nicht misstrauisch, sondern voller Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen. Nicht extremistisch, sondern pragmatisch und tolerant.
All das ist in der Shell-Studie zu lesen, in deren Titel sich allerdings noch ein Begriff findet: "Verdrossenheit". Auch die soll unter den Jugendlichen herrschen. Optimistisch und verdrossen? Klingt nach einem Widerspruch. Ist aber keiner. Es ist eher eine Warnung. Die Studie ist auch ein Appell an die Erwachsenen: Fühlt euch nicht zu sicher! Ändert etwas! Was genau? Dazu gleich.
Erst mal ein paar positive Zahlen aus mehr als 300 Seiten Studie. 76 Prozent der Jungen glauben, dass Deutschland ihnen alle Chancen bietet, ihre Ziele und Träume zu verwirklichen. 75 Prozent sind mit der Demokratie zufrieden. Ihr zuvor schon hohes Vertrauen in die staatlichen Institutionen, wie Polizei und Gerichte, ist sogar noch gestiegen. Zudem blicken so viele Jugendliche optimistisch auf die Zukunft der Gesellschaft wie seit einem Vierteljahrhundert nicht. Es sind Zahlen, die fast unwirklich erscheinen. Steigender jugendlicher Optimismus trotz Corona, trotz Ukrainekrieg, trotz Migrationskrise, trotz, trotz, trotz.
"Wir hatten auch nicht erwartet, dass die Jugendlichen so positiv in die Zukunft blicken – sogar positiver als bei der letzten Erhebung 2019", sagt Mathias Albert, Leiter der Shell-Studie, im Gespräch mit der ZEIT. "Das ist schon der Knaller!"
Die Jungen stehen zum Staat, obwohl sie seit Jahren hören, dass er versagt. Viele erleben es auch – an ihren Schulen. Dort, wo sie die meiste Zeit verbringen, fehlen Lehrkräfte. Der Online-Unterricht während der Pandemie: vielerorts ein Desaster. Miese Beurteilungen durch Bildungsstudien wie Pisa runden das Bild ab. Und trotzdem erklärt die Jugend, dass dieses Land ihnen alle Möglichkeiten an die Hand gibt?! Unfassbarer klingt da nur noch, dass 83 Prozent dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen vertrauen. Sie, die ihre Informationen von TikTok beziehen.
In der Shell-Studie wirkt die deutsche Jugend wie ein treuer Musterbürger, der allen Turbulenzen trotzt. Das spiegelt sich auch in ihren Werten wider. Mehr als 90 Prozent sind gute Beziehungen zu Familie und Freunden wichtig, mehr als 80 Prozent sagen das über Eigenverantwortung, Fleiß, Vielfalt sowie Recht und Ordnung. Die Werte haben sich seit der letzten Umfrage kaum verändert. Mathias Albert fasst es so zusammen: "Diese Stabilität ist eines der überraschendsten Ergebnisse."
Natürlich, es gibt auch Bewegung. Die Jugend ist so politisiert wie seit 1991 nicht. Viele junge Männer rutschen nach rechts, viele Frauen nach links. Die Angst vor Krieg toppt zwei Jahre nach Russlands Angriff auf die Ukraine mit 81 Prozent alles andere – auch die Furcht vor dem Klimawandel, die mit 63 Prozent hoch bleibt. Die "Generation Greta" hat sich also nicht in eine "Generation rechtsextrem" verwandelt, wie es Schlagzeilen insinuierten. Trotz der ostdeutschen Landtagswahlen. Darauf deuten auch zwei andere Zahlen hin: Die Angst vor Ausländerfeindlichkeit steigt auf 58 Prozent, die vor Polarisierung sogar auf 64 Prozent. Die Zahl jener, die sich wegen der Zuwanderung sorgen, verharrt bei einem Drittel.
Nie waren die Jungen weniger
Wie erklärt sich die Stabilität inmitten all der Umbrüche? Mathias Alberts Antwort könnte kontraintuitiver kaum sein: "Coronafolgen". Ausgerechnet die Pandemie hat die Jugend stabil gemacht? Ja, sagt Albert: "Das ist die erste Generation seit dem Krieg, die live erlebt, dass die Gesellschaft in relativ überschaubarer Zeit durch eine Megakrise gekommen ist." Die Aussage hat Gewicht, da mit der Shell-Studie endlich eine empirische Untersuchung vorliegt, die genug Abstand zur Pandemie hat, um deren Folgen zu beurteilen und langfristige Entwicklungen zu erkennen. Das ist ihre große Stärke. Mit 2.509 Jugendlichen steht sie für eine große, repräsentative Zahl an Befragten und hat zudem einen Fragebogen, der seit 1953 nur behutsam angepasst wurde. Man mache keinen Schnappschuss, sondern einen Film, sagt Albert.
Wer in langen Zeiträumen denkt, wird von einzelnen Ereignissen oft weniger erschüttert und wird einzelne Erkenntnisse seltener überbewerten. Vielleicht kommt die Beschreibung der Jungen deshalb so nuanciert daher. So wie man sie von Eltern erwarten würde, die selten über den Nachwuchs als Teil einer Generation reden. Sondern über ihre Tochter, ihren Sohn, über Individuen – und mit ihnen.
Und genau hier beginnen die Probleme, die dann doch zu groß sind, als dass man sagen könnte, die Sache mit der Jugend sei ein Selbstläufer in diesem Land. Es gibt nicht mehr viele Deutsche, die mit Jugendlichen reden. Weil es nicht mehr viele Jugendliche gibt. Laut Statistischem Bundesamt waren Ende 2021 hierzulande gerade mal 8,3 Millionen Menschen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Zehn Prozent der Bevölkerung. Nie waren die Jungen weniger. Man kann die Jugend gut ignorieren.
Am offensichtlichsten ist das auf dem Arbeitsmarkt, wo die Stereotype über die Jungen am stärksten sind. Dort gelten die ab 1980 geborenen Millennials und die ab 1995 geborene Generation Z als kompliziert. Jugenderklärer haben ihnen das Etikett "Kaum belastbar, aber hohe Ansprüche" verpasst. Und das, obwohl Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer wieder zeigen, dass es diese Generationenunterschiede nicht gibt. Schon vor mehr als zehn Jahren erstellten Forscher der Universität Washington eine Metastudie, in der sie 20 Studien mit insgesamt 19.961 Teilnehmern anhand von deren Aussagen etwa zu Arbeitszufriedenheit verglichen. Fazit: "Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bei den untersuchten Faktoren keine relevanten Unterschiede zwischen den Generationen bestehen."
Wieso sind diese Zerrbilder nicht totzukriegen? "Weil mit der Jugend die Hoffnung auf Veränderung einhergeht", sagt Till Kössler, Historiker und Erziehungswissenschaftler an der Universität Halle. Und wenn diese Hoffnung enttäuscht wird, ist die Reaktion besonders heftig. Die Kritik an der Jugend ist also eine Projektion. Kössler sagt: "Man kritisiert die Jugend, aber meint die Fehlentwicklungen in der Erwachsenenwelt."
Dieses Phänomen ist so alt wie die Jugend selbst – also jung. "Erst mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert gab es eine Phase zwischen Schule und Arbeitswelt, die unbestimmt war", sagt Kössler. Junge Menschen standen plötzlich nicht mehr unter erwachsener Kontrolle.
Vielen Erwachsenen galt die "Generation Halbstark" als zuchtlos, verwahrlost und kriminell. Anderen galt die Jugend dagegen als Hoffnung.
"Bezieht uns ein, und packt die Probleme an!"
"Gerade Intellektuellen schien die Gesellschaft um 1900 degeneriert und morsch", sagt Kössler. In der Jugend sahen sie die Chance, eine neue Ordnung zu erschaffen. Es folgten Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise. Beide trafen die Jungen besonders hart. Von der Weimarer Republik fühlten sie sich alleingelassen und wandten sich deren Feinden zu, meist der NSDAP, der Partei mit der jüngsten Mitgliederschaft.
Ereignisse und Gesellschaften von einst mit der Gegenwart zu vergleichen, ist immer schwierig. Trotzdem lässt sich aus der Historie eine Lehre ziehen: Wenn sich Bevölkerungsgruppen vom Staat ignoriert fühlen, ist das schlecht für beide Seiten.
Womit die Geschichte an die Gegenwart anschließt. Denn genau bei diesem Thema zeigen sich Risse in den positiven Daten der Shell-Studie, die man schon erahnen konnte angesichts der Wahlergebnisse in Sachsen, Brandenburg und Thüringen – und der Zustimmung der jungen Wähler zur AfD von bis zu 38 Prozent. Doch die Shell-Studie überhöht das Phänomen weder, noch ignoriert sie es. Sie ordnet es ein.
So stimmen laut der Shell-Studie 55 Prozent der Jugendlichen der Aussage zu: "Die meisten Maßnahmen, die vom Staat getroffen werden, bringen mir persönlich keine Vorteile." Und die Hälfte der Jugendlichen fühlt sich bei politischen Entscheidungen völlig ignoriert. Die Studienforscher schreiben: "Auffällig und in vielerlei Hinsicht besorgniserregend ist allerdings auch der von großen Teilen der Jugendlichen geäußerte Unmut. Die Kritik ist scharf, wirkt an manchen Stellen insbesondere gegenüber den handelnden politischen Akteuren unversöhnlich und ist häufig von populistischen Elementen getragen." Studienleiter Albert sagt dazu: "Die Jugendlichen nehmen sehr sensibel wahr, wenn ihre Belange nicht berücksichtigt werden."
Natürlich sitzen die Älteren immer in den Machtpositionen. Doch in einer alternden Gesellschaft wächst ihre Macht durch ihre Masse. Die Politik handelt entsprechend.
Corona? Um die Alten zu beschützen, wurden als Erstes die Orte der Jungen geschlossen: Universitäten, Schulen und Kindertagesstätten. Klima? Das 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Abkommen taugt nicht einmal mehr als Vision. Der Wohnungsmarkt? Begünstigt all jene mit Eigentum oder langfristigen Mietverträgen. Das sind meist nicht die Jungen. Die Rente? Ist weniger eine Sozialleistung, die reformiert werden muss, als ein Symbol dafür, dass genau das nicht passieren wird.
Dass trotz der Wut der Jungen über diese Zustände ihre Zustimmung zum Staat so hoch ist, sei eine "seltsame doppelte Grundbefindlichkeit", sagt Mathias Albert. "Das einzelne 'Es funktioniert nicht!' verdichtet sich nicht zur Systemfrage, so wie es am rechten Rand üblich ist." Wie lange funktionieren die widerstreitenden Realitäten von Optimismus und Verdrossenheit nebeneinander? Und was kommt danach?
Vielleicht sollte man also besser sagen: Noch verdichtet sich hier nichts zur Systemfrage. Denn die Daten der Studie lassen sich auch als Warnung lesen. Mathias Albert drückt es so aus: "Die Botschaft der Jugendlichen ist: Wir sind ein Stabilitätsanker – noch. Aber bezieht uns ein, und packt die Probleme an!"
Geld, Zeit und Engagement
Das gilt für offensichtliche Baustellen wie Klimawandel, Rentensystem und Wohnungsnot. Aber es braucht auch unspektakuläre Veränderungen, damit die Jugend nicht abdriftet. So wie die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre.
"Wobei das alleine nicht genügt", sagt Nina Kolleck. Die Politikwissenschaftlerin der Universität Potsdam ist derzeit eine der gefragtesten Expertinnen, wenn es um die Wechselwirkung von Jugend, Institutionen und Bildung geht. Kolleck weiß um die großen Notwendigkeiten, aber auch um die kleinen aus Berichten und Studien. Sie zählt einige davon auf: mehr Rechte für Jugendvertreter in ihren Gemeinden oder Bürgerräte, die nur aus Jugendlichen bestehen. Damit die Jungen an politischen Entscheidungen beteiligt werden und verstehen, wie Politik funktioniert. Daneben brauche es mehr politische Bildung im Lehrplan, etwa Workshops zu aktuellen Themen. "Sonst können die Jugendlichen nicht informiert entscheiden." Egal in welchem Wahlalter.
Bildung und Geld, beides hält Kolleck für zentral. Nicht nur für Schulen. "Sondern auch für außerschulische Bildung, für Vereine und pädagogische Institutionen." Orte, die den Jugendlichen helfen, sich persönlich zu entwickeln. Überhaupt, die Strukturen rund um die Jugendlichen. "Die Ausstattung der Jugendämter und Initiativen in der Jugendpsychologie muss unbedingt besser werden."
Es gibt noch viele weitere Ideen. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie Geld, Zeit und Engagement benötigen – und so klein und unglamourös sind, dass die Politik gern an ihnen spart.
So wie beim Freiwilligendienst, den viele Jugendliche nach der Schule absolvieren. Meist für zwölf Monate, meist im sozialen Bereich und eben immer freiwillig. Manche pflegen Alte im Heim, andere trainieren eine Vereinsmannschaft, wieder andere kümmern sich um Kitakinder. Kommendes Jahr soll es für all das von der Bundesregierung zehn Prozent weniger Geld geben.
Stattdessen wird aber ein anderer Dienst für die Jugendlichen debattiert. Nicht freiwillig. Verbindlich. Vorgeschlagen wurde die soziale Pflichtzeit vor einiger Zeit von einem heute 68-Jährigen. Die Idee kam vom Bundespräsidenten persönlich.
Die 19. Shell Jugendstudie "Jugend 2024 – Pragmatisch zwischen Verdrossenheit und gelebter Vielfalt" erschien am 15. Oktober. Für sie wurden 2.509 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt.
69 Kommentare
Annette L.
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Die Jungen sind die, die uns mal Pflegen (sollen). Könnte nach hinten losgehen, wenn wir sie ignorieren, nur weil sie weniger sind als wir. Sie werden bald ganz viel Macht über die Alten haben.
Und - unsere Kinder leben oft in der ganzen Welt verteilt. Wollen wir sie dann moralisch zwingen, das aufzugeben, weil hier dann keiner Bock auf uns hat? Noch können sich einige von uns mit gesunder Lebensweise gut halten, aber der Tag wird kommen…
Temporalität
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Ist ja interessant: Die Machtübernahme der NSDAP wurde von den Jungen getragen.
Heute sind bei Umfragen in den Schulen der neuen Bundesländer teils 70-80% der Meinung, die AfD sei die richtige Antwort auf die Probleme unserer Zeit.
Das gibt zu Denken.
Wahrheitserkunder
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"75 Prozent sind mit der Demokratie zufrieden. Ihr zuvor schon hohes Vertrauen in die staatlichen Institutionen, wie Polizei und Gerichte, ist sogar noch gestiegen. Zudem blicken so viele Jugendliche optimistisch auf die Zukunft der Gesellschaft wie seit einem Vierteljahrhundert nicht."
Höchst erfreulich. Letztlich wundert es mich nicht, da wir in Deutschland in vielen Hinsichten in einem der besten Länder der Welt leben.
Pieky
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Image-washing für deppen. Shell…ja ne danke.
karlfee
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Eine Studie finanziert von einem der größten Zukunftsverbrenner der Welt zu den Zukunftsvorstellungen der Jugend. Ergebnis: Eine Jugend, die voll optimistisch ist. Glaub ich total.
Gretl22
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Also ich finde es schön, zu lesen, dass die Jugend nicht so pessimistisch ist, wie wir anscheinend gerne glauben sollen! Und es liegt an uns „Alten“, daraus etwas zu machen. Wir brauchen uns nicht beklagen, wenn die junge Generation so ist, wie wir sie wahrnehmen - wir haben sie so erzogen und es ihnen vorgelebt. Und wenn ich sehe, in welchem Zustand teilweise unsere Schulen sind (ich rede nicht vom Zustand der Infrastruktur - man kann auch in alten Gebäuden lernen, wenn man gute Lehrer hat, mich schockiert die mangelnde Motivation und Resignation vieler Lehrer), dann wissen wir, was wir zu tun hätten.. wir müssen unserer Jugend auf Augenhöhe begegnen und sie ernst nehmen, nicht nur über sie schimpfen..
einemensch
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Shell-Studie?
Seit einigen Jahren veranlasst ein namenhafter Konzern, dessen Profit auf Erdölgewinnung / - Verarbeitung basiert, die o.g. Studie.
Zu welchem Zweck? Etwa die Manipulation, in diesem Fall die gezielte Herabspielung sehr berechtigter Sorgen der jungen Generation? Frei nach dem Motto, wenn sich keiner beschwert, existieren Klimawandel und Artensterben nicht. Wenn man nicht über 70.000.000.000 €/a Subventionen an erdölbasierende Industrie allein in Deutschland spricht, dann braucht man sich auch nicht fragen, warum Schulen, Schwimmbäder und andere öffentlichen Einrichtungen verfallen oder geschlossen werden.
Nochmals, zu welchem Zweck würde diese Studie in auftrag gegeben, bzw. interpretiert? Ein kritischer Umgang mit dem Auftraggeber hätte ich von "die Zeit" / "zeitonline" erwartet.
huel1
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Der sonst so gerne geschmolzene Shell-Konzern (eigentlich die Deutschland Holding) finanziert und erstellt seit vielen Jahren diese Juugendstudien, von denen die aktuelle viel Aufmerksamkeit bekommt.
Ändert das irgendetwas am Blick der Öffentlichkeit auf die Komplexität des Konzerns oder bleibt das "Feindbild" davon unberührt?